Fußpilz ist die häufigste Pilzerkrankung, ca. 30% der Menschen
leiden daran.
Die Ursache ist ein Fadenpilz, der sich besonders in feuchtem Milieu wohlfühlt,
z.B. Schwimmbädern, Saunen, Duschen und in luftundurchlässigen
Schuhwerk. Auch Schweißfüsse fördern die Pilzbildung.
Was können Sie tun, um einer Fußpilzinfektion vorzubeugen:
- In Schwimmbädern etc. Badeschuhe tragen und vorhandene
Desinfektionsanlagen nutzen.
- Möglichst kochbare Strümpfe tragen.
- Strümpfe täglich wechseln.
- Nicht täglich Turnschuhe tragen.
- Füße immer gründlich abtrocknen, besonders zwichen den
Zehen.
- Füße regelmäßig mit einer Hautpflegecreme einreiben,
um die Haut geschmeidig zu halten, denn trockne rissige Haut ist anfälliger
gegenüber Keimen und Pilzen.
- Bei starken Schweißfüßen sollten Sie ein Fußspray verwenden.
Maßnahmen bei einer Fußpilzerkrankung:
1. Nicht medikamentöse Maßnahmen:
- Fußbäder mit rückfettenden Substanzen.
- Kaliumpermanganatbäder; das Wasser sollte blaß rosa sein.
- Täglich die Strümpfe wechseln.
- Ein extra Handtuch für die Füße benutzen.
2. Medikamentöse Maßnahmen:
Es gibt verschiedene gegen Fußpilz wirksamme Substanzen:
- Clotrimazol (z.B. Canesten, Fungizid ratiopharm)
- Econazol (z.B. Epi-Paveryl)
- Tioconazol (z.B. Fungibacid)
- Ketoconazol (z.B. Nizoral)
Die Wirstoffe gibt es z.B. als Creme, Pumpspray, Lotion, Lösung und Puder.
Wenn Sie ein Pumpspray verwenden, können Sie zusätzlich Ihre
Schuhe aussprühen, um eine erneute Infektion zu vermeiden.
Wichtig!!!!
Nach Abklingen der Beschwerden sollte man das
Medikament noch weitere 2 Wochen anwenden, um einen Rückfall zu vermeiden.
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